Die Firmung - das Initiationssakrament

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Mit der Firmung wird die gefirmte Person ein vollständiges Mitglied der römisch-katholischen Kirche. Wobei der Firmpate den jungen Erwachsenen in der Entwicklung des Glaubens beisteht. Der Firmling empfing nach der Taufe bereits zwei weitere Sakramente, nämlich die Eucharistie und die Beichte. Die Salbung nimmt in der Regel ein Bischof vor und der Tag wird als hohes Familienfest begangen. Die genaue Bedeutung und den Ablauf kannst du hier nachlesen.



Kein Festtag ohne Tracht. Die Firmung wird zum Anlass genommen den Firmling neu Einzukleiden. Das Körperwachstum des Jugendlichen verlangsamt sich und man darf durchaus auf höherwertige Tracht greifen. Die Kleiderinvestition dient zur Überbrückung bis sie voll erwachsen sind. (Tragedauer 4-5 Jahre) Ab ca. 25 Jahren sollte man mit Kleidungstücken, welche Einem ein Leben lang begleiten. Das wäre zum Beispiel eine handgestickte Lederhose, ein Gamslrock, eine Festtagsdirndl oder eine feine sämisch gegerbte Lederjacke.


Meine Tochter Matilda hat sich ein Dirndl von Kinga Mathe ausgesucht und hat es mit einem anschmiegsamen Habsburg Tuch, wie einer Meindl Handtasche komplettiert. Mit dem kombinieren der verschiedensten Trachten Labels kreierst du deinen eigenen Stil. Sei aufgeschlossen und Trau Dich Was!


Ich, Christian Wohlmuther empfehle die Entwicklung der Jugendlichen in Bezug auf Kleideretikette und eigener Stilfindung vom Elternhaus zu unterstützen. Das Ausprobieren verschiedenster Trends gehört dazu in diesem Alter dazu und sollte nicht aberzogen werden. Jugendliche wissen meist ganz genau was sie wollen und sind besser informiert wie die meisten Erwachsenen.



Was wäre ein Fest ohne die Gesellschaft? Richtig, nur halb so schön. Daher trägt Jeder durch sein Erscheinungsbild wesentlichen Anteil am Gesamtrahmen eines Festtages. Im Wort „Erscheinungsbild“ ist „Erscheinen“ enthalten. Persönlichkeiten erscheinen, wenn diese den Raum betreten, erfolgreiche gut angezogene Menschen erscheinen und stechen aus den Anwesenden Personen heraus. Erscheinen heißt, ich gebe ein Statement ab, ich habe etwas ohne Worte zu Sagen. Mit diesem Bemühen ehrst du den Gastgeber wie Jubilar und gegenseitig hebt ihr euer Ansehen und Begehrlichkeit.



Foto © Christian Wohlmuther


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